Schachblumen (Fritillaria meleagris, Schachbrettblume oder Kiebitzei)

Jedes Jahr im April zieht es mich zu diesen filigranen Schönheiten. Und jedes Jahr aufs neue ist es spannend, da man nie weiß ob genügend Pflanzen blühen oder ob man sogar schon zu spät dran ist. Selbst bei gutem Blütestand muss man auch erstmal Exemplare finden, die nahe genug am Wiesenrand stehen, da die Wiesen auf keinen Fall betreten werden dürfen. Darum möchte ich euch zeigen wie es auch vom Wegesrand sehr gut funktionieren kann...

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Fotografiert man gegen die aufgehende Sonne glitzern die Tautropfen im Gegenlicht. Diese Technik verwende ich sehr gerne und es ist jedes Mal wieder beeindruckend wenn man durch den Sucher blickt und den Fokusring dreht. Alles glitzert und man muss sich nur noch für eine der Pflanzen entscheiden.

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Nach Sonnenaufgang fängt dann wirklich alles an zu leuchten und glitzern. Die Farben sind dann manchmal unglaublich...

Aufgrund der klirrenden Kälte (es hatte -1,5° in der Nacht) waren auf den meisten Pflanzen auch kurz nach Sonnenaufgang noch Eiskristalle zu finden. Es dauert ein wenig bis die noch etwas kraftlose Aprilsonne alles wegtaut.

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Irgendwann wird das Licht dann doch zu hart um ohne Abschattung weiter zu fotografieren. Dies war in dieser Wiese leider nicht möglich da alle Pflanzen zu weit in der Wiese platziert waren.

Zum Abschluss noch 2 Bilder die den Aufbau zeigen.
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Weiter geht es dann mit dem Besuch bei den Frauenschuhen, der natürlich auch im Frühjahrsplan nicht fehlen darf. Dazu mehr im nächsten Artikel...