Mein Name ist Thomas Schrumpf, ich bin 1979 geboren und verdiene meine Brötchen in der IT-Branche.Digitale Kameras haben mich immer schon begeistert. Seit der Einführung hatte ich mit diversen Kompaktknipsen für mich ausreichende Schnappschüsse erstellt.

Den richtigen Einstieg in die Welt der Fotografie habe ich dann im Jahr 2010 relativ spät gemacht. Denn trotz der Anschaffung einer Spiegelreflexkamera (Olympus E520) im Jahr 2008 wurden die Bilder nicht wirklich besser. Ein Systemwechsel hin zu einer für mich recht teuren Canon Eos 550D öffnete mir dann die Augen: Man muss wohl wirklich die Fotografie verstehen und nicht nur im Automatikmodus knipsen um tolle Bilder zu machen. Denn auch hier war keine Verbesserung zu sehen.

Also galt es zu lernen. Ich verschlang Fotokurse, Handbücher, das dslr-forum und probierte viel aus. Paralell dazu besuchte ich noch einen Volkshochschulkurs. Und siehe da, irgendwann lernt man wirklich intuitiv mit Blende, Zeit und ISO umzugehen. Und dann kann man auch verstehen warum ein Bild nicht so wurde, wie man es sich gedacht hat.

Im Laufe der Zeit interessierte ich mich immer mehr für die Naturfotografie mit ihrer unglaublichen Anzahl an fotografischen Möglichkeiten. Ich genieße mittlerweile jede freie Minute in der Natur und komme oftmals ohne ein einziges brauchbares Bild, dafür total erholt nach Hause.

Mein Interesse an der Natur wurde überwiegend durch einen jungen Künstler aus Saarbrücken, Radomir Jakubowski, geweckt. Seine Bilder inspirieren mich immer wieder.

Wenn mir jemand zu Beginn meiner Fotobegeisterung gesagt hätte, dass ich mich früh morgens auf den Weg mache um Stunden später mit 10kg Ausrüstung, Stativ und mit Gummistiefeln bewaffnet in einem Bach zu stehen hätte ich ihn definitiv für verrückt erklärt. Heute freue ich mich schon Tage vorher auf genau diese Situationen.